Gelungene Fortsetzung

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Auch mit ihrem zweiten Band über die Charité konnte mich Ulrike Schweikert wieder begeistern. Sehr lebendig entführte sie den Leser in die damalige ereignisreiche Zeit. Man merkt, wie viel Herzblut und Recherchearbeit in diesem Historienroman stecken. Die beiden Frauenfiguren, Rahel und Barbara, behaupteten sich in einer männlich dominierten Gesellschaft und blieben vom Schicksal doch nicht verschont. Doch noch mehr faszinierte mich Schweikerts Interesse für die Medizingeschichte der Berliner Charité. Mit Sachverstand und detailreichen Beschreibungen entwarf sie ein sehr realistisches Bild der damaligen medizinischen Verhältnisse und hygienischen Umstände.

FAZIT
Ein wirklich spannender Pageturner, der Fiktion und Realität wunderbar stimmig miteinander kombiniert. Und ich kann versprechen, wer den ersten Band der Charité-Reihe gelesen hat, wird garantiert auch den zweiten mögen.