Arne´s Pilgerweg

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Seit 15 Jahren treffen sich die „Dienstagsfrauen“, die nicht unterschiedlicher sein könnten, jeden ersten Dienstag im Monat in ihrem Stammlokal und fahren einmal im Jahr zusammen in den Urlaub.

 

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Judith, deren Mann Arne nach schwerer Krankheit gestorben ist und damit ihr Leben aus dem Gleichgewicht gebracht hat

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Die Wortführerin Carolin, eine kluge Anwältin und durch und durch ein Kopfmensch, die denkt, dass ihr Leben und ihre Ehe in Ordnung sind

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Eva mit ihrem Muttertrauma, die sich für Mann und vier Kinder eigentlich schon selbst aufgegeben hat und nur für die Familie lebt

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Kiki, eine erfolglose und unterbezahlte Designerin, die sich auf Motivsuche für ihren letzten Erfolgsversuch begibt und – mal wieder – vor einer ihrer zahlreichen Affären davonrennt

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Die extravagante, reiche Estelle will noch nicht einmal beim Pilgern auf einen gewissen Luxus verzichten und nimmt das Pilgern nicht wirklich ernst.

Sie sind zusammen durch dick und dünn gegangen. Doch jetzt kommt es richtig dick: Nach Arne´s Tod ist Judith´s Leben vollends aus den Fugen geraten. Und sie ist der Meinung, daß gegen ihre Trauer nur eines hilft: Arnes Weg nach Lourdes zu Ende gehen, den er in seinem Reisetagebuch beschrieben hat.

Für die anderen ist klar, daß sie Judith auf dieser Reise begleiten und unterstützen. Und so begeben sie sich alle auf die Pilgerreise. Für Judith. Für sich selbst. Gegen sich selbst. Pilgern bringt ungeahnte Seiten – ob positiv oder negativ - in einem zum Vorschein. Und so beginnt jede auch die eigenen Dämonen zu bekämpfen und nach Alternativen für nach der Pilgerreise zu suchen.

_Mein Fazit:_

Leider hat die Leseprobe nicht so ganz gehalten, was sie versprochen hat. Stellenweise wurde es richtig langatmig und man wollte die fünf Damen schon fast ein wenig anschieben, damit die Reisenden schneller an ihr Ziel kommen. Dennoch mußte man stellenweise mit jeder einzelnen und ihren Erkenntnissen mitfühlen und mitschmunzeln. Da sie so völlig unterschiedlich sind, wird sich jeder Leser in einer der fünf Damen stückchenweise selbst wiedererkennen.

Stilistisch ist das Buch angenehm und flüssig zu lesen, aber leider nicht ganz so toll wie erwartet...

http://buchfamily.jimdo.com/