Die drei Leben der Tomomi Ishikawa

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
traumfänger Avatar

Von

Tomomi und Ben verbindet eine einzigartige Freundschaft – fühlen sie sich doch von dem anderen verstanden und können tiefgreifende Gespräche miteinander führen. Eines Tages erhält Ben einen Brief von Tomomi, durch den er erfährt, dass seine Freundin sich das Leben genommen hat. Eine Reise beginnt, auf der Ben seine Freundin neu und anders kennenlernt…
Besonders reizvoll und interessant ist der Wechsel zwischen dem Erzählformen, sodass das Lesen nicht langweilig wird und immer eine neue Herausforderung bietet. Ebenso gelungen ist der Erzählstil, der eindringlich und sehr persönlich gestaltet ist und den Leser mit in die Gedankenwelt der beiden Protagonisten nimmt.
Spannung wird nicht nur durch die Erzählweise erzeugt, die sehr verschlungen und mit vielen Andeutungen gespickt ist, sondern auch durch die Gestaltung der Charaktere. So scheint nicht nur Tomomi sehr geheimnisvoll und seltsam, sondern auch Ben, der immer noch von einer imaginären Katze heimgesucht wird und sich dessen auch bewusst ist.
Dadurch wird beim Lesen zum einen Interesse geweckt, die Geheimnisse zu lüften, zum anderen entsteht ein Gefühl der Unsicherheit beim Lesen, da nichts so ist, wie es scheint und dadurch nochmal die Spannung erhöht wird.
Insgesamt ein sehr gelungener Einstieg in einen sprachlich wie inhaltlichen ansprechenden Roman, der durch Originalität und vielen Variationen besticht.