Ein würdiger Abschluss

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aeofa Avatar

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In "Die Geschichte des verlorenen Kindes" geht es ein letztes Mal um die beiden Freundinnen Lenu und Lila. Lenu kehrt mit ihren Töchtern zunächst nach Neapel und schließlich auch in das Viertel ihrer Kindheit zurück, und während die Freundschaft mit Lila durch die räumliche Nähe wieder enger wird, bleibt sie doch nach wie vor kompliziert und voller Verletzungen und Unsicherheiten.

Der vierte Teil der Neapolitanischen Saga hat mir so gut gefallen wie die vorhergehenden. Als Leserin habe ich mich mit Lenu identifiziert und mit ihr gefühlt, während ich - so wie Lenu - mit einer Mischung aus Faszination, Sympathie und Misstrauen auf Lila blickte.
Die Bücher um die beiden Freundinnen gehören zu meinen Lieblingsbüchern, und ich denke, dass ich sie in Zukunft sicher wieder lesen werde.