Würdiger Abschluss

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Rezension zu Ferrantes "Die Geschichte des verlorenen Kindes"

Cover

Das Cover passt perfekt zu den vorherigen Büchern.

Inhalt und eigene Meinung

Mit dem vierten Teil der neapolitanischen Saga schließt sich der Kreis. Nachdem sich Elena nun von Pietro getrennt und sich für ein Leben an der Seite Nino Sarratores entschieden hat, nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf. Elena und Lila sind nun erwachsene, ja beinahe reife Frauen aber die großen Themen, die die beiden umtreiben, sind im Grunde die gleichen geblieben: ihr Verhältnis zueinander vor dem Hintergrund der Herausforderungen ihrer Zeit. "Die Geschichte des verlorenen Kindes" ist der krönende Abschluss einer herausragenden Tetralogie, die bleiben wird. Auch wenn das Erzähltempo mitunter rasend schnell wird und die Figuren immer älter werden, berührte mich keiner der bisher drei erschienenen Bände so sehr wie der vierte Band. Schade, dass es nun vorbei ist.