Lohnenswerter Blick auf Italien

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Wie sehr hatte ich mich auf den zweiten Teil der neapolitanischen Saga "Die Geschichte eines neuen Namens" gefreut. Nach der Lektüre von Ferrantes "Meine geniale Freundin", die mich kaum zu Atem kommen ließ, versprach auch diese Fortsetzung ein wahrer Lese-Genuss zu werden. So war ich denn erstaunt, dass die Geschichte um Lila und Elena Längen hatte und die Erzählerin sich streckenweise komplett in der Darstellung ihrer Gefühlswelt verlor. Interessant bleiben aber jene Kapitel, in denen die komplexe Welt, in der sich die beiden Hauptfiguren zurechtfinden müssen, beschrieben wird, denn diese können durchweg überzeugen. Für dieses Abschnitte lohnt sich in jedem Fall der Griff zur Fortsetzung!