Irrweg

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mupfel Avatar

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Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich sehr gerne Geschichten über Menschen lese, die sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens befinden. Toll fand ich auch, dass der Autor seine bisherige Lebensgeschichte in diesem Buch erzählt.

Er ist Ende 20, weiss allerdings immer noch nicht so recht, wo sein Platz im Leben ist und was seine Ziele sind. Er nimmt so ziemlich alles mit, was das Leben zu bieten hat. Aber so richtig erfüllend scheint das nicht zu sein...In bierseliger Laune verabredet er sich mit seinem Freund Tom, den Jakobsweg entlang zu pilgern. Aber die Reise zieht sich wie Kaugummi - ebenso die Beschreibung derselben. Dann reist Gideon nach Japan, um einen Rundweg zu beschreiten, der an 88 Tempeln vorbeiführt. Ein Stück des Weges begleitet ihn sein Großvater. Und schließlich verschlägt es ihn noch an einen jüdischen Pilgerort in der Ukraine. Und ein ungelöster Vater-Sohn-Konflikt möchte auch noch geklärt werden...

Die Beschreibung hatte sich so interessant und tiefgründig angehört, aber das Buch hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Stellenweise war es so langatmig und langweilig, dass ich -ehrlich gesagt- einige Seiten übersprungen habe. Den Schreibstil fand ich teilweise auch sehr anstrengend: Schachtelsätze und Beschreibungen von Gedankengängen, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte.

Schade, hat mich nicht überzeugt.