Jordi Puntí - Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz

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hasewue Avatar

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Gabriel, der in einem Waisenhaus aufwuchs, fährt mit seinem Möbel¬wagen kreuz und quer durch Europa. Die Nächte verbringt er bei seinen jeweiligen Familien – die nichts voneinander wissen. Erst als Gabriel spurlos verschwindet und sein katalanischer Sohn Cristòfol die Wohnung in Barcelona durchsucht, stößt er auf die Existenz seiner drei Brüder: Christopher, Christof und Christophe. Aus den Hunderten von Geschichten, die sich die vier Brüder erzählen, entsteht nach und nach das schillernde Bild eines Mannes, der auf vielen Hochzeiten tanzte. Lebt Gabriel noch, und hat er eine Erklärung für sie parat? Ein wunderbar erzählter Roman, fabulierend und sprühend, über einen charmanten und liebenswerten Lebenskünstler.



Meine Meinung:

Gabriel fährt mit seinem Möbelwagen quer durch Europa und besucht dort seine jeweiligen Familien. Die wissen allerdings alle nichts voneinander.
Als er spurlos verschwindet, stößt sein katalanischer Sohn Cristòfol auf die Existenz seiner drei Brüder: Christopher, Christof und Christophe.
Alle vier merken, dass sie ihren Vater Gabriel eigentlich kaum kennen.
Jordi Puntí hat mit „Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz“ ein besonderes, berührendes und wunderschönes Buch geschrieben.
Puntí erzählt detailliert aus der sicht des jeweiligen Bruders und es setzt sich immer mehr ein Bild des verschwundenen Vaters zusammen, das charmant und liebenswert wirkt.
Immer wieder stellt man sich die Frage, ob der Vater noch lebt und wenn ja warum er verschwunden ist.
Es beginnt eine mitreißende und tiefsinnige Geschichte, geschrieben in einer authentischen und klaren Sprache.
Ich habe es gerne gelesen und es war definitiv ein Highlight für mich.
Von Puntí lese ich deswegen gerne noch mehr.

5 von 5 Sternen!