ich bin begeistert

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Bea und Irene, beide Anfang fünfzig, sind frisch aus dem Knast entlassen. Notgedrungen überlegen sich die Ladies ihr eigenes Reintegrationsprogramm: eine Ich-AG mit krimineller Rache-Ausrichtung. Ihre Expertise: Männer überfahren. Irene hat darin Erfahrung, vor acht Jahren hat sie ihren Mann im Rückwärtsgang erledigt. Also räumen Bea und Irene auf Wunsch ihrer Klientinnen unerträgliche Ehemänner, fiese Chefs und lästige Rivalen aus dem Weg. Als eine Konkurrenz-Agentur, die Organisation ‚Revanche‘, auf der Bildfläche erscheint, müssen die Heldinnen dieses komisch-skurrilen Romans schleunigst einen höheren Gang einlegen!

Bereits mit "Rückenwind" hatte Max Urlacher in mir einen Fan. Ich mag seinen Stil und fühle mich direkt gut aufgehoben, was vielleicht auch daran liegt, dass ich ungefähr seine Generation bin.

Mit die "Königin von Lankwitz" ist es ihm wieder gelungen, durchaus traurige Themen in eine Geschichte mit Augenzwinkern zu verpacken. Auch wenn die Art seine Brötchen zu verdienen, nicht gerade der Norm entspricht, kann man eigentlich nicht umhin, Bea und Irene ins Herz zu schließen.

Und das der Text immer wieder mit Songtiteln gespickt ist, hat mir besonders gut gefallen (auch oder gerade weil ich ab und zu einen ungewollten Ohrwurm gratis dazubekommen habe)