Zwei Schwestern. Eine Reise. Getrennt und doch vereint.

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pratolina Avatar

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Eine Frau begibt sich auf die Reise, die letzten Stationen im Leben ihrer verstorbenen Schwester nachzuvollziehen. Dabei lernt Katie nicht nur ihre scheinbar ungleiche Schwester Mia, die nach intensiver Betrachtung gar nicht so unterschiedlich ist, sondern auch sich selbst kennen.
Nachdem Katie von Mias Selbstmord auf Bali erfährt, beschließt sie, die Stationen der Weltreise ihrer Schwester anhand des hinterbliebenen Tagebuches selbst zu bereisen um auf den Pfaden ihrer Schwester deren Beweggründe und die Wahrheit herauszufinden. Dabei stößt sie auf Geheimnisse, die nicht nur das Leben ihrer Schwester in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen, sondern auch ihr eigenes Leben verändern.
Mein erster Leseeindruck war sehr positiv und dies wurde zwar nicht revidiert, doch konnte ich das Buch durchaus aus der Hand legen. Die Handlung war teilweise vorhersehbar und es wurden auch einige Klischees bedient. Dennoch halte ich das Buch für sehr lesenswert, da mich die Stimmung mitriss und ich mit den Schwestern mitfühlen konnte. Die Tragik, dass einige Dinge zwischen ihnen ungeklärt bleiben, ist für mich jedoch auch ein Wermutstropfen. Wer auf heitere Geschichten mit Happy End steht, sollte sich an diesem Buch eher nicht versuchen. Trotzdem vier Sterne von mir!