Sehr zwiegespalten

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adrienneava Avatar

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Für Jim Byrd ändert sich sein ganzes Leben, als er einen Herzstillstand erleidet und für wenige Minuten klinisch tot ist. Nicht wie versprochen, sieht er das Licht am Ende des Tunnels, da ist einfach gar nichts. Als er seine Highschool- Liebe Annie wiedertrifft, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Antworten.

Aufgrund der Inhaltsangabe hatte ich eine gewisse Vorstellung von der Geschichte, die sich so nicht ganz bewahrheitet hat. Die
Thematik über Geister, Hologramme und die Kirche der Suchenden passten mir da nicht so richtig dazu. Die erste Hälfte des Buches liest sich eher zäh und ich habe mich überwinden müssen weiter zu lesen.Was für mich aber eines der großen Pluspunkte war, dass ich öfter innehalten musste um über das Gelesene nachzudenken. Denn es gibt einige Passagen, die viel über unser Leben aussagen.

Die Figuren sind liebevoll geschrieben, dennoch konnte ich mit ihnen nicht richtig warm werden. Sie blieben für mich blass und unnahbar.

Wenn mann die Zeit hat und sich die Mühe nimmt sich mit diesem Buch auseinanderzusetzen und sich auf die Geschichte einlassen kann, denke ich wird dieses Buch gefallen. Mich lässt es leider mit einem gespaltenen Gefühl zurück.