Fantasy erfrischend anders ...

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**Die Grundidee der Handlung**
Der Magier Ravi verdient sich seinen Lebensunterhalt durch Bühnenmagie. Bei einem seiner Auftritte verstößt er gegen eine der wichtigsten Regeln der Societe Silencieuse und setzt auf der Bühne echte Magie ein um Blanche's Leben zu retten.

Wohlwissend, das diese Tat die Societe auf den Plan rufen wird isst Blanche einen verzauberten Apfel und fällt in einen tiefen Schlaf, aus dem sie niemand wecken kann.

Zusammen mit den nicht unbedingt freiwillig geschickten Gesandten der Societe untersucht Ravi Blanche's Zauberschlaf und spielt dabei das vielleicht größte Bühnenstück seines Lebens.

Werden sie es schaffen das Thema vor Ablauf der Sieben-Tages-Frist klären?

**Stil und Sprache**
Oliver Plaschka erzählt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. So bekommt der Leser Einsicht in (fast) alle in die Handlung verwickelten Personen, muss aber doch öfter innehalten und nachdenken um den Handlungsfaden nicht zu verlieren. Aber gerade dieser Sichtwechsel macht das Buch interessant. Wie wirkt das Geschehen auf magische Wesen, wie auf die normal sterblichen?

Die Sprache selbst in an den Ort und die Zeit angepasst und macht es dem Leser leicht sich an den Ort des Geschehens zu versetzen.

**Aufmachung des Buches**
Das Cover zeigt einen Bühnemagier und eine Frau die sich im Hintergrund hält (Ravi und Blanche?). Vor ihnen ein stilisiertes Paris. Damit wirkt es magisch einladend, genau wie das Buch.

Das Buch hat nichts von einem klassischen Fantasyroman. Jemand der so etwas erwartet hat kann es getrost wieder beiseite legen. Alle anderen erwartet ein Lesegenuß der anderen Art. Kapitel für Kapitel zieht Oliver Plaschka den Leser tiefer in die Geschichte hinein, nur um ihn dann mit einem überraschenden Ende aufzuwarten.