sich fortträumen zur Freiheit

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kolporteuse.mec Avatar

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Eine erwachsene Frau legt sich Rechenschaft ab über die Wurzeln ihres unbändigen Freiheitsdranges; die ragen tief in die Kindheit ,deren Eindrücke und Emotionen so heftig wie haltbar waren ,dass es ein Leichtes für die Autorin ist, sie heute noch einmal zu Papier zu bringen,in empathischer Erzählweise und sachlichem Schreibstil,ohne jede esoterische Note.
Sabrina berichtet anschaulich vom Eingeengtsein-zunächst durch ihren frühkindlichen Ganzkörpergips und lebenslang durch persönliche Konstellationen von wirrer Uroma,liebevoller Oma und abwesender Mutter auf Männersuche...sie berichtet von seelischen Schrammen,die sie sich mit ihrem unstillbaren Wunsch nach Freiheit mit Bindung holte. Gottlob hat sie die Fähigkeit, sich fortzuträumen, beim tröstlichen Blick in den MagnolienBlütenHimmel und es gelingt Angst,Schmerz und Zorn zu atomisieren,wohl in dem (Unter)-Bewußtsein,nur Teil eines großen selbstfuntionierenden Ganzen zu sein.
Wie man sieht war ich direkt durch die anschauliche Schilderung dieses Freiheitsdranges gebannt: eine Generation,ein Lebensgefühl-ich könnte sooo weiterlesen!