Ungewöhnliche Geschichte

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
kokardkale Avatar

Von

Das Buchcover lässt auf einen Roadtrip schließen und genau so fängt die Geschichte an. Nate und seine Tochter Polly müssen flüchten. Polly hat ihren Vater seit 6 Jahren nicht mehr gesehen und dabei ist sie erst 11. Ohne ihr etwas zu erklären, holt er sie von der Schule ab und fährt mit ihr in einem gestohlenen Auto weg, setzt sie in einem Motel ab, erklärt ihr kurz, wie sie sich verteidigen soll und geht weg. Polly wird als überdurchschnittlich intelligent bezeichnet. Man merkt schon auf den wenigen Seiten, dass Polly sehr viel nachdenkt, aber nicht erst seitdem ihr Vater aufgetaucht ist, sondern schon vorher lebt sie in Angst, vor ihren Mitschülern und überhaupt ihrer Umwelt. Sie projiziert lieber ihre Handlungen und Gefühle in ihren alten Teddy und lässt sich auch von ihm trösten... Aber ganz schlau bin ich noch nicht aus ihr geworden.
Nate scheint ein Mann zu sein, der sehr zielorientiert denkt. Er fürchtet, dass seine Feinde aus dem Gefängnis auch Polly umbringen werden; ihre Mutter haben sie schon getötet - wovon Polly aber nichts weiß. Eigentlich ist er eine Figur, mit der man kein Mitleid hat. Er denkt über Selbstmord nach, aber nun, da er Polly beschützen muss, muss er den Selbstmord verschieben und sich erst mal um sie kümmern.
Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein, sie lässt sich flüssig lesen und es baut sich sofort eine gewisse Spannung auf. Man möchte auf jeden Fall sofort weiterlesen!