Tolle Lektüre

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joyland Avatar

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Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und es hat meine Erwartungen voll erfüllt.

Es ist ein sehr ergreifendes Buch, dass einen total mitnimmt. Mata Hari ist einem ja doch ein Begriff und im groben kennt man ja auch ihre Geschichte.

Ich fand es einfach genial, diese Geschichte mal aus einem anderen Blickwinkel zu hören - ist doch auch bei den "offiziellen Fakten" alles andere als sicher, was nun wirklich stimmt und was nicht.

Mata Hari erzählt in diesem Buch ihre Lebensgeschichte in Form eines Briefes. Diesen schreibt sie, während sie im Gefängnis sitzt und auf Begnadigung hofft, was der Prolog bzw. ihre wahre Geschichte ja Lügen straft.

Sie erzählt, wie sie nach der Liebe sucht, ihren Mann findet und in ihm nicht den gewünschten Prinzen, sondern einen aggressiven, eifersüchtigen Alkoholiker findet. Wie sie in einer unglücklichen Ehe fest hängt. Man leidet mit ihr mit, Mata Hari ist einem irgendwie sympathisch, man wünsch ihr auch das schreckliche Ende nicht, dass dann ja leider doch auf sie gewartet hat.

Zum Buch bzw. der Schreibweise selbst gibt es nicht viel zu sagen - Paulo Coelho versteht sein Handwerk und schafft es, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Besonders gut gefiel mir, dass das Buch aus ihrer Sicht in Form eines Briefes geschrieben wurde.