großartig

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lexi11116 Avatar

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... ich als Krimi-Fan in die Hände bekommen habe. Natürlich habe ich ihn zunächst wegen "Südtirol" gekauft. Aber hier biedert sich der Autor nicht als Südtirol-Kenner an. Sicher, man merkt, dass er Land und Leute kennt und weiß, wie sie ticken. Z.B. in Bozen ganz anders, als in Meran und natürlich völlig anders im Ultental. Das Buch liest sich aber nicht - wie andere Südtirol-Krimis - wie ein Fremdenführer. Die gegenseitigen Charaktere Grauner und Saltapepe (Nord-Süd) ergänzen sich prima. Die Geschichte / der Fall ist auch nicht an den Haaren herbei gezogen. In anderen Krimis muss es ja fast immer ein Serientäter sein und die Opfer müssen stets auf bestialischste Weise hingerichtet worden sein. Nicht so bei Koppelstätter. Durchdacht, logisch und letztendlich auch ein Stück weit überraschend entwickelt er die Story. Grauner (mit seiner klugen Graunerin, die ihn hin und wieder zurecht rückt) gefällt mir äußerst gut. So liebe ich einen "Typ" mit Ecken und Kanten, den ich durch mehrere Bänder begleiten kann. Umso mehr bin ich traurig, dass es (noch) keinen weiteren Band gibt, hoffe aber doch, dass Koppelstätter am Ball bleibt. Bis dahin gönn ich mir den ein oder anderen "Schwarzen mit Schuss" ...