Mord im Dorf

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finebouche Avatar

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In Südtirol, in einem 300 Seelen-Dorf, wird eine weibliche Leiche gefunden. Das Mädchen, siebzehn Jahre alt, wurde erschossen und einen geständigen Täter gibt es auch schon. Doch stimmt das Geständnis? Es ermitteln Commissario Grauner und Saltapepe. Das Umfeld des Tatorts ist erzkatholisch und die Ermittler haben es nicht leicht. Spuren führen in die Vergangenheit.

Meiner Meinung nach erfüllt das Buch nicht die Erwartungen, die man an so einen Krimi mit düsterem Lokalkolorit stellt. Die Charaktere bleiben, für meinen Geschmack, zu sehr an der Oberfläche. Das erste Drittel des Romans hat mir noch recht gut gefallen, doch dann springt die Handlung zu sehr hin und her und verzettelt sich. Zu viele Stränge und eine "Besonderheit" (ich will jetzt nicht spoilern) lenken vom eigentlichen Mordplot ab. Das wirkt sich auf den Spannungsbogen aus. Ich glaube, weniger wäre mehr gewesen. Aus diesem Grund kann ich dem Krimi nur drei Sterne geben.