Solide

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bulbul Avatar

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Südtirol, 300-Seelen-Örtchen, die Urlärchen von St. Gertraud - und eine Leiche. Die 17-jährige Marie Bachlechner liegt blutüberströmt zwischen dem Gehölz, erschossen. Sogleich meldet sich ein Geständiger, ein kürzlich zugezogener Architekt gibt an, das Mädchen getötet zu haben. Die Gemeinschaft des Dörfchens vermutet jedoch, dass er damit lediglich seinen seltsam anmutenden 18-jährigen Sohn zu schützen versucht.

Es beginnt die klassische Suche nach der Wahrheit, bei der das Ermittlerduo Grauner und Saltapepe - zwei Charaktere wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten - nach und nach das Geheimnis zu lüften versucht.

Charaktere und Umgebungen sind gut beschrieben, es scheint auch eine Entwicklung im Vergleich zum ersten Krimi um die beiden gegeben zu haben. Interessant ist auch die Verbindung zu einem Fall, der sich vor über 100 Jahren in der Gegend abgespielt hat. Der Schreibstil ist verständlich und wenig rasant und schafft somit ein Buch, dass man entspannt an einem Nachmittag durchlesen kann. Dem Ende fehlt es ein wenig an Überraschung.