Spannend und wendungsreich

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Commissario Grauner ermittelt im Südtiroler Ultental, wo die Menschen Fremden genüber sehr misstrauisch und seit jeher stolz und gottesfürchtig sind. Die Leiche eines jungen Mädchens wird bei den titelgebenden Urlärchen von St. Gertraud gefunden, wo sich angeblich der Eingang zur Hölle befindet. Der Täter scheint schnell gefaßt, da er die Tat gesteht und ein Motiv denkbar wäre. Die Dorfbewohner glauben jedoch nicht an seine Schuld, und wollen stattdessen den Sohn des vermeintlichen Täters im Gefängnis sehen. Auch Grauner zweifelt daran, den richtigen Täter bereits gefaßt zu haben, denn vieles deutet auf ein Motiv hin, das vor mehr als hundert Jahren seinen Anfang nahm. Nach und nach befragt Grauner jene Menschen im Dorf, die heute etwas zu sagen haben und über Gerüchte von alten Zeiten Bescheid wissen. So gelingt es ihm schon bald, andere Personen ins Visir seiner Ermittlungen zu nehmen.
Mit viel Spannung und sehr flüssigem Schreibstil gelingt es dem Autor, die Handlung rasch voran zu treiben. Es fällt schwer, das Buch für eine Lesepause weg zu legen. Spannend, wendungsreich - top Empfehlung!