Spannender Krimi vor einen tollen Kulisse

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pataludapa Avatar

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Der zweite Fall für Commissario Grauner hat mir noch besser gefallen als der Erste.
In Südtirol im Ultental wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Commissario Grauner und sein Partner Saltapepe ermitteln unter schwierigen Bedingungen. Die Einheimischen misstrauen ihnen und haben alle ihre Geheimnisse. Ein Mord von vor über hundert Jahren, scheint mit diesem neuen Fall im Zusammenhang zu stehen. Auch berühmte Persönlichkeiten, die sich in der Vergangenheit in den Heilbädern von Ultental kurieren liessen, geben dem Commissario Rätsel auf. Ein schwieriger Fall.

"Die Stille der Lärchen" ist ein sehr gut gewählter Titel, man kann ihn gut mit der Story verbinden, mit den Geheimnissen und Sagen, die sich um die Urlärchen von St. Gertraud drehen. Dazu passt auch das Cover sehr gut, eine stille aber gewaltige Berglandschaft. Durch Karten am Anfang und Ende des Buches, kann man sich gut orientieren. Der Prolog ist sehr gut gelungen und erzeugt sofort Spannung und eine düstere Krimiatmosphäre.
Die Spannung wird durch das ganze Buch aufrecht gehalten. Immer wieder gibt es neue Wendungen und neue Verdächtige. Hier auf den tatsächlichen Mörder zu kommen, unmöglich, sehr gut gemacht. Mir gefällt die Person Commissario Grauner absolut gut, so sympathisch, die Mischung aus Viehbauer und Polizist. Auch alle anderen Personen sind gut beschrieben und sehr gut vorstellbar. Der Autor Lenz Koppelstätter schafft es auch mit diesem Buch wieder, mich total neugierig auf diese Landschaft zu machen. Oder auch auf die Städte Meran und Bozen. Wie auch im ersten Fall gelingt es dem Autor gut, einen interessanten Mord aus der Vergangenheit mit dem neuen Fall zu verbinden. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen, auch wenn die Nacht dadurch etwas kürzer wurde. Daher von mir eine absolute Leseempfehlung!!!