Südtirol

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Nettes Cover von einem schönen Fleckchen Erde, ein ansprechender Titel und schon fängt man an zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Es ist mir tatsächlich schwergefallen dieses Buch aus der Hand zu legen bevor es ausgelesen war. Die Spannung wird gut aufgebaut und gehalten, insbesondere zum Schluss wird es nochmal richtig spannend. Lenz Koppelstätter ist es gelungen seine Leser in den bann zu ziehen. schön, dass er auch selbst in Südtirol aufgewachsen ist - so weiß er wovon er sprich/schreibt, wenn er die rigiden, eingefahrenen Strukturen beschreibt. Die einzelnen Charaktere sind gut fassbar, ich konnte mich gut in die Hauptfiguren hineinversetzten. Der Bezug zur Vergangenheit ist gut gelungen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass sich zu Anfang und Ende des Buches jeweils eine Landkarte mit dem Überblick der Gegend in der die Handlung spielt, befindet. So kann man sich gut orientieren. Außerdem gefällt mir der Anfang des Prologs. Nach dem Titel: "die Stille der Lärchen" wird erstmal klargestellt: "die Stille gibt es nicht" - ein gelungener Anfang, ein gutes Stilmittel.