Die Stunde der Liebenden

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schwarzesschaf Avatar

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Puh, ich habe mich wirklich lange vor dieser Rezension gedrück. Und eins vorab, es wird auch keine wirkliche Rezi, sondern eher ein Eindruck meinerseits, denn ich habe das Buch eigentlich nicht beendet, da ich die letzten 150 Seiten nur noch quergelesen habe.

Ich hatte nach der Leseprobe hohe Erwartungen an den Roman, denn er versprach eine spannende Geschichte auf zwei Zeitebenen, die sich um ein Geheimnis aus der Vergangengeit dreht. Leider wurde ich recht schnell enttäuscht.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich empfand ihn als schleppend und umständlich, mehrmals musste ich anhalten und Sätze erneut lesen, weil ich nicht verstanden habe, was mir eigentlich mittgeteilt werden will.
Kate war mir unsympathisch. Ich kann gar nicht so genau den Finger drauflegen, woran das eigentlich lag. Sie wirkte unfreundlich und egoistisch, ihre Gedanken konnte ich kaum nachvollziehen. Auch die anderen Personen konnten mich nicht begeistern. Der alte Maler und sein Enkel wirkten genauso fremd und distanziert auch mich, wie die Personen aus den Rückblenden in die Vergangenheit. Schade.
Die Geschichte war außerdem sehr vorhersehbar. Es gibt kaum überraschende Wendungen in der Storyline und ich habe mich beim Lesen gelangweilt. Weiterhin bleiben sehr viele Fragen offen (allerdings kann es auch sein, dass ich am Ende etwas überlesen habe..ich konnte einfach nicht mehr). Es spricht allerdings nicht für das Buch, dass ich so gar keine Muße mehr hatte, die Seiten detailliert zu lesen.

Insgesamt konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen, dabei hatte ich mich wirklich darauf gefreut.
Tut mir Leid, dass dieser Eindruck so spät kommt, aber ich habe das Buch erst lange liegen lassen und dann wusste ich nicht, wie ich diese Eindrücke in Worte fassen sollte.
1 Stern.