Andrè und sein Antrag

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bibliomarie Avatar

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Nach dem Bestseller „Das Lächeln der Frauen“ erzählt der Autor, wie es nun mit seinen Protagonisten weiter geht.

Andrés Pseudonym ist geplatzt, aber das ist nicht schlimm, die Franzosen lieben die Geschichte und so soll er nun bei einer Lesereise sein zweites Buch persönlich vorstellen. Aber André plagen Zweifel, seit Wochen versucht er seiner Aurélie einen Heiratsantrag zu machen, aber immer kommt etwas dazwischen. Auch der anvisierte Valentinsabend passt nicht, Aurélies Lokal ist bis auf den letzten Platz ausgebucht, denn die Mitteilung, dass ihr kleines Bistro einen Michelin-Stern erhält, hat wie eine Bombe eingeschlagen. Zwar stellt sich das später als Verwechslung heraus, aber Aurélie hat nun den Sternekoch des anderen Lokals mit dem gleichen Namen kennengelernt.
André ist eifersüchtig und alles was er nun unternimmt um den Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, geht schief.

Der Folgeroman hat nicht mehr ganz die Originalität des ersten Buchs, auch wenn mit vielen Rückblicken daran angeknüpft wird. Was mir fehlte, war das romantische Pariser Flair, das ich im ersten Buch so sehr schätzte.

Aber es ist locker und leicht geschrieben, mit vielen kleinen charmanten Szenen und André mutiert fast zum Tollpatsch, der ungewollt komisch wirkt. Es hat mich aber für einen Nachmittag gut unterhalten und das ist die Hauptsache.