Dominosteine auf dem Weg zur Lösung

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dianab Avatar

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Im zweiten Fall von Nathalie Svensson geht es um einen Serienmörder, der aufgedeckt werden soll. Jonas Moström versteht es gut in „Dominotod“ den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Er zeichnet interessante Hauptfiguren, die neben ihrem Ermittlungsjob auch ein Privatleben haben. Das macht die Handlung für mich viel interessanter. Was ich sehr gerne mag, ist dass direkt zu Beginn des Buches die handelnden Personen einzeln beschrieben werden. Das macht es für mich leichter dem Buch zu folgen, wenn ich dort nochmal nachschauen kann, über wen ich gerade lese.

Bereits zu Beginn der Geschichte tauchen sehr viele verschiedene Charaktere auf, die direkt in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen werden. Aus meiner Sicht waren das irgendwie zu viele verschiedene Menschen, die nur sehr wenig mit den Serienmorden zu tun haben. Trotzdem versteht es Jonas Moström anhand dieser Personen ein Netz um die Taten zu spinnen. Dies hat geschafft, mich als Leser zu fesseln. Insbesondere finde ich es interessant, dass Estelle Ekmann, die Schwester von Nathalie Svensson, unserer psychologischen Profilerin, eine zentrale Rolle spielt. Hier wird immer wieder klar, wie schwer es der Protagonistin fällt, eine klare Linie zwischen Beruf und privatem Leben zu ziehen, zumal ihre Schwester tatsächlich im Kreis der Hauptverdächtigen aufgenommen wird.

Das Buch ist ein solider Krimi, der keine allzu blutige Handlung hat. Er eignet sich gut dazu, an einem kalten Winternachmittag gelesen zu werden. Es ist eine kurzweiliger Zeitvertreib, der defnitiv Lust auf mehr macht. „Dominotod“ enthält immer wieder Querverweise zum ersten Teil der Nathalie-Svensson-Reihe „So tödlich nah“, die wirklich neugierig darauf machen, wie alles anfing. Mir hat der Roman gut gefallen, ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen dieses Buch zu Hand zu nehmen.