Dornröschenschlaf

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verena Avatar

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Ein ruhiger Thriller, um die außergewöhnliche Privatdetektivin Brenna Spector.
Brenna Spector leidet an dem hyperthymetischen Syndrom, was bedeutet, dass sie ein perfektes Gedächtnis besitzt und absolut nichts vergisst. Sobald sie sich zurückerinnert tut sie das auch noch mit all ihren fünf Sinnen…
In ihrem ersten Fall geht es zum Einen um ein kleines, verschwundenes Mädchen und um eine verschwundene Hausfrau. Hängt das Verschwinden beider Personen irgendwie zusammen?

Dieser ruhige und unblutige Thriller hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es durchweg Spannung aufzubauen und das ohne blutige Details oder brutale Szenen.
Brenna Spector war mir von Anfang an symphatischen und durch ihr Syndrom ist sie eine durchaus interessante Persönlichkeit. Schon bei bestimmten Orten, Namen, Gerüchen, Worten etc. versetzt sie sich, oft ohne es zu wollen, in eine bestimmte vergangene Zeit zurück. Daran muss sich der Leser anfangs erst gewöhnen. Aber ich habe diese Erinnerungen nie als störend angesehen.

Auch ihr Fall an sich ist spannend und lässt den Leser richtig mitfiebern. Vor allem zum Ende hin wird es richtig spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand lesen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Teil. Zum Einen, weil mir der Plot und der Schreibstil gut gefallen haben. Zum Anderen, weil ich neugierig bin wie es bei Brenna Spector weitergeht.

Fazit: Ein ruhiger, dennoch spannender Thriller mit einer außergewöhnlichen und symphatischen Hauptprotagonistin. Für alle, die nicht immer nur brutale Thriller lesen möchten.