Ein verschwundenes Kind, eine verschwundene Frau und eine Schwester die nicht vergessen kann

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drusilla Avatar

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Ich mag Bücher, die dafür sorgen, daß man in das Geschehen hineingeworfen wird und dann erst einmal mehrere Seiten mit einem großen Fragezeichen auf der Stirn zurück lassen. Denn genau das passiert bei diesem Buch.
Carol Wentz ist verschwunden und Alles was man von ihr zu Anfang weiß ist, daß sie vielleicht irgendetwas mit dem Verschwinden oder dem Tod eines Kindes zu tun haben könnte.
Brenna Spector ist Privatdetektivin, ihre Schwester verschwand vor vielen Jahren und seitdem ist sie an einer Störung erkrankt, die sie nichts vergessen läßt. Geschehnisse, Daten, Gerüche und Gefühle können sie von einem Augenblick auf den anderen überwältigen und in die Vergangeheit zurück schleudern und diese beiden Frauen scheint etwas zu verbinden. Denn in der gefunden Tasche von Carol Wentz wird Brennas Visitenkarte gefunden.
Mich hat vor allem bei diesem Buch, die Erkrankung von Brenna gefesselt, da ich es mir kaum vorstellen kann, was es bedeutet selbst unwichtige Kleinigekeiten nie vergessen zu können und schreckliche Momente immer wieder mehr als lebhaft erleben zu müssen.
Die Geschichte an sich liest sich ganz spannend, wobei ich doch an der ein oder anderen Stelle einige Schwierigkeiten hatte den roten Faden zu behalten. Da die Handlung etwas verwirrend erscheint.
Trotzdem würde ich, falls sich dieses Buch als Teil einer Serie herausstellt den nächsten Band auf alle Fälle wieder lesen. Da ich die Hauptpersonen sehr sympathisch fand und den Plot als solches recht orginell.