Parker regt mich auf

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‚Dream Maker – Triumph‘ ist der dritte Band aus der Reihe ‚The Dream Maker‘ von Audrey Carlan. Seine Aufträge führen Parker dieses Mal nach London, Berlin und Washington D.C.. Da er beruflich viel unterwegs ist, versucht Parker jede freie Minute mit seinen Freunden und Familie zu genießen, was gar nicht mal so leicht ist. Ich wollte den dritten Band lesen, weil ich die beiden Vorgänger gelesen habe und wissen wollte, wie es mit Parker & Co. weitergeht.

Parker Ellis alias Dream Maker hat sich im Verlauf der Reihe etwas verändert. Einige Ereignisse führten dazu, dass er seine Einstellung gegenüber Beziehungen und Liebe geändert hat. Mittlerweile weiß er sein Glück mit Sky zu schätzen und nutzt jeden Augenblick, in dem sie zusammen sind, um sie anzuhimmeln. Und glaubt mir, ich übertreibe nicht, wenn ich das Wort „anhimmeln“ benutze. Er betet seine Freundin regelrecht an. Ich verstehe es wirklich, wenn man verliebt ist, aber irgendwann wird es einfach zu viel des Guten. Parkers Schwärmereien waren leider nicht das Einzige, was mir auf den Keks ging. Jedes Mal, wenn er sein bestes Stück „Biest“ genannt hat, ließ mich nur genervt die Augen verdrehen.

Was Sky angeht, so ist sie meiner Meinung nach immer noch „die Alte“. Sie ist zwar bis über beide Ohren in Parker verliebt, aber im Vergleich zu ihrem Auserwählten, lässt sich ihre Schwärmerei noch ertragen. Allgemein fand ich Sky in diesem Teil der Reihe viel angenehmer als Parker, weshalb ich mir mehr Kapitel aus ihrer Sicht gewünscht habe.

Gefallen hat mir, dass man einige Nebenfiguren besser kennengelernt hat. Wendy und Mick rücken immer mehr in den Mittelpunkt, was aber nicht verwunderlich ist, da sie mittlerweile zu Parkers Clique gehören. Bogart ‚Bo‘ Montgomery, der Love Maker, flirtet wieder mit allem, was zwei Beine hat und genießt sein Single Leben. Royce ‚Roy‘ Sterling, der Money Maker, muss sich dagegen seiner Vergangenheit stellen. Es erscheinen aber auch neue Charaktere. Man lernt endlich Parkers Bruder Paul kennen, bei dem ich schon befürchtet habe, dass er nie auftauchen wird.

Auch wenn einige Spannungen zwischen den Figuren etwas Dynamik in die Geschichte bringen, geht es an manchen Stellen sehr schleppend voran. Parkers Job wird immer mehr von seinem Privatleben dominiert und ich hatte das Gefühl, dass seine Aufträge dadurch immer mehr in den Hintergrund rücken. Ich hoffe, im letzten Band wird sich das etwas ändern.


Fazit

Aus meiner Sicht ist ‚Dream Maker – Triumph‘ bisher der schwächste Band der Reihe. Ich werde dennoch den Abschlussband lesen, da ich wissen will, wie alles enden wird.