Grandios

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dieunkaputtbare Avatar

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Das Buch:
Ein Liebesroman, der die Liebe in ihrer schillernden Vielfalt feiert und dafür sogar die für ihre turbulenten Seitensprünge berüchtigten griechischen Götter und Göttinnen zurück auf die Erde holt. So hat sich Vivian ihr Leben mit Kindern und Karriere nicht vorgestellt: Sie reibt sich zwischen Familie und Job auf, doch das Einzige, was sie bekommt, ist Speck auf ihren Hüften. Als sie an Karneval den attraktiven Herk kennenlernt, erklärt sie ihn kurzerhand zur Geheimwaffe gegen Frust und Altersringe. Sie weiß nicht, dass Herk ein griechischer Halbgott ist, der dringend wahre Liebe finden muss, um wieder unsterblich zu werden und Europa zu retten. Zwar managt Aphrodite persönlich die Liebesmission, doch Herk ist krank und Zeus ist nur an neuen Seitensprüngen interessiert. Wird Vivian die Herkulesaufgabe meistern, Herk unsterblich zu lieben? Und wie viel wird dann noch von ihrer Ehe übrig sein? Mit dabei: Der männerliebende Weingott Dio, der alternde Casanova Zeus und der Diebesgott Hermes. Vor allem aber drei echte Powerfrauen: Familienbeschützerin Hera, Politikerin Athene und Liebesgöttin Aphrodite. Schauplatz ist Düsseldorf, eine der Hochburgen des rheinischen Karnevals, durch die die menschlichen und göttlichen Charaktere jagen, frei nach dem Schlagermotto „Nur nicht aus Liebe weinen, es gibt auf Erden nicht nur den einen“. -- Den politischen Anlass für das Götter-Revival liefert der aktuelle desolate Zustand Europas. Weil der klamme griechische Staat sogar die Inseln der Götter an superreiche Investoren verscherbelt hat, kommen sie zurück, um Gelder für den Rückkauf einzuwerben. Ihre kühne Vision: Mit Herks Hilfe den Kontinent der Prinzessin Europa in eine moderne Republik zu verwandeln. Schafft es der antike Superheld Herk wieder unsterblich zu werden?

Die Autorin:
Eva Engelken, geboren 1971 in Mönchengladbach, ist Juristin und Kommunikationsberaterin und begeisterte mit ihren humorvollen Ratgebern „Klartext für Anwälte“ und „111 Gründe, Anwälte zu hassen“ bisher vor allem die Juristenwelt. Mit „Drei Küsse für Herkules“ geht sie an die Beziehungsfront und seziert den Stoff, aus dem Affären sind. Sie lebt mit Mann und Kindern seit 20 Jahren am Niederrhein.

Meine Meinung:
Ich bin schon durch das Cover neugierig geworden, es passt ideal zur Story, Klappenstory und Leseprobe haben mich dann komplett überzeugt. Ein Buch, das Humor verspricht.

Während des Lesens habe ich mich gnadenlos amüsiert. Die Idee ist so genial,hier verbindet sich das normale Leben mit griechischer Mythologie. Kannte ich bisher nicht. Allerdings sind diese Götter nicht wie wir sie kennen, sondern reichlich durchgeknallt. Es ist auch keine Liebesgeschichte wie man sie erwartet, sondern die Geschichte einer völlig normalen Frau und Mutter, die eben auch ihre normalen Alltagsproblemchen hat. Das Buch hat ziemlich hohes Tempo, man muss manchmal echt aufpassen das man den Faden nicht verliert. Und man kann das Buch kaum weglegen, so witzig ist es. Auch der Schreibstil überzeugt mich total. Und es gibt eben auch Stellen die in die Tiefe gehen, wo man mal innehält .

Ich bin total begeistert