Einfach schön!

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Schon Tom Sallers ersten Roman „Wenn Martha tanzt“ habe ich sehr gerne gelesen. „Ein neues Blau“ hat mir sogar noch ein wenig besser gefallen. Es geht um Tee, Freundschaft, Zusammenhalt. Dieses kleine jüdische Mädchen, dass ohne Mutter aufwächst, der Vater, der für seinen Tee-Handel ständig geschäftlich unterwegs ist und seine Tochter dem guten Freund aus Japan stammend überlässt. Dieser ist der Beschützer dieses Mädchens, immer still an ihrer Seite. Das ist der eine Handlungsstrang, dieser spielt in der Vergangenheit vor dem zweiten Weltkrieg. Der zweite Handlungsstrang spielt dann in unserer Zeit und da geht es dann um ein junges Mädchen, das gerade einige Schwierigkeiten hat und von ihrem Lehrer gebeten wird, eine ältere Dame als eine Art Gesellschafterin an ein paar Nachmittagen zu besuchen. Beide Handlungen wechseln sich ab. Zugegeben, ich mochte den historischen Teil lieber, ich fand einfach das Verhalten des Jungen Mädchens etwas komisch. Aber dennoch habe ich das Buch total gerne gelesen und war am Ende auch ein wenig berührt.