Und wieder mal Conni

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hatschepsut Avatar

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Diesmal geht die Story rund um die Autorin und alleinerziehende Mutter Conni in die zweite Runde. Mir hat schon der erste Roman gut gefallen und der zweite schließt sich direkt an. Humovoll und alltagstauglich geht es rumpelnd, als auch bodenfest weiter.
Conni hat ihren Job als Lehrerin an den Nagel gehängt, als sie ihren Durchbruch mit einem Erotikroman gemacht hat. Sie will nur noch schreiben und hofft, auch ohne ihr Pseudonym C.Elliot durchstarten zu können. Damals hat ihr Verleger einen jungen Mann angeheuert, damit er ihr Pseudonym spielen soll, denn er glaubt, es ließe sich besser vermarkten, wenn die vorgebliche weibliche Leserschaft einen tollen Mann anschmachten können. Besser. als zu erfahren, daß ihr Autor einen alleinerziehende Lehrerin ist, die nebenbei erotische Literatur verfasst. Anders als gewollt, hat sich Conni in ausgerechnet diesen Mann, Christian, verliebt und nun sind die beiden ein Paar.
Sie beschließen C.Elliot von der Bildfläche verschwinden zu lassen und Conni auferstehen zu lassen. Das ist gar nicht so leicht, denn ihr Debüt kommt bei ihrer Lektorin nicht so gut an, wie erwartet. Für ihre Recherchen wird Conni Teilnehmerin von "Second life" und erlebt dort einige fantastische Sachen. Während Conni gerade über das Zusammenziehen mit Christian philosophiert, kommt dieser mit einem Jobangebot in Münster um die Ecke, ca. 250 km von Bremen entfernt. Da das wahrscheinlich Christians letzte Chance auf beruflichen Aufstieg bedeutet, werden alle gemeinsamen Pläne auf Eis gelegt und eine Fernbeziehung steht an.
Conni lernt in Münster Christians Ex und seine Tochter kennen und fühlt sich mehr denn je verunsichert, denn die Ex sieht aus wie ein amerikanischer Filmstar. Mit Connis Vertrauen ist es eh nicht weit her, besonders, da sie mit sich und ihrer etwas üppigen Figur eh im Klintsch liegt. Sie taucht immer mehr in "Second life" ein und begeht fast eine fatalen Fehler.
Das Buch wäre nicht eine schöner Frauenroman, wenn er kein Happy-End hätte... Nach vielen Quereleien, vielen Verstrickungen rund um Conni und ihre Freunde, reiht sich alles gut wieder ein und es gibt ein Finale, mit dem der Leser leben kann.