Eva schläft

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julz Avatar

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Der Roman von Francesca Melandri ist mit ,Eva schläft' betitelt und ist in der Gegend von Südtirol eingebettet, was die mehrmaligen Erwähnungen und Beschreibungen dem Leser klar vor Augen führen.

Inhaltlich ist die Leseprobe erst einmal oberflächlich und beginnt nach über 100 Seiten, was sehr ungewöhnlich ist. Dennoch wird alles Wichtige erwähnt und dem Leser eröffnet: Eva ist die Tochter der unverheirateten Greta, die in einem Hotel als Küchenhilfe arbeitet. Ihr wird erlaubt, Eva in der Küche zu behalten, da sie keine Schwierigkeiten bereitet und Greta kein andere Möglichkeit hat.

Auch wenn die Leseprobe hier beginnt, bin ich mir sicher, dass der Leser verwirrter wäre, hätte er von der ersten Seite zu lesen angefangen. Schließlich ist Eva bereits erwachsen und die Erzählerin der Geschichte, es würden viele Informationen fehlen.

Vom Stil her, schreibt Melandri in einer einfachen, ruhigen Sprache, die wenig Tempo hat, was aber zum Typ und dem Inhalt des Romans passt. Letztendlich ist zu sagen, dass die Leseprobe spannend war und mich gut unterhalten hat.