Sehr toller Coming-of-age Roman!

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Inhalt:
Cath ist ein sehr introvertierter Mensch, der lieber für sich allein ist und an ihrer erfolgreichen Fanfiction über Simon Snow und Baz schreibt, als auf Partys zu gehen und sich zu betrinken. Anders ihre Zwillingsschwester Wren, die sich auf dem College kein Zimmer mehr mit Cath teilen möchte, weil sie endlich einmal etwas Abstand von ihr haben möchte. So ist Cath schließlich zum ersten Mal seit 18 Jahren auf sich allein gestellt und muss sich ein Zimmer mit Reagan teilen, worüber beide am Anfang nicht begeistert sind. Mit der Zeit freunden sie sich aber an und auch Levi und Nick treten in Cath´s Leben. Nach und nach beginnt Cath sich immer mehr zu öffnen und findet sogar ihre große Liebe.


Meinung:
Ich wollte dieses Buch schon sehr lange lesen, da ich viel gutes darüber gehört habe und auch schon andere Bücher der Autorin gelesen habe, welche mir alle sehr gefallen haben. Auch bei diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Ich konnte mich sehr gut mit der Hauptprotagonistin identifizieren, da einige meiner Charakterzüge ähnlich sind wie bei Cath. Außerdem fällt es einem bei dem wunderbaren Schreibstil der Autorin leicht, sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Man fühlt genau das, was sie fühlen, und genau das liebe ich bei Büchern. Mit der Zeit habe ich mich in die Charaktere verliebt, da sie alle so sympathisch waren und jeder seine ganz eigene Persönlichkeit hat.
Die zusätzlichen Ausschnitte aus der fiktiven Fantasy-Romanreihe von Simon Snow und auch die Fanfiction von Cath am Ende jedes Kapitels fand ich sehr toll. Der Inhalt dieser kleinen Ausschnitte passte meistens thematisch zu den vorherigen Kapiteln. Ich freue mich sehr, das dazugehörige Buch Carry On zu lesen. 
Weiters hat mir die Entwicklung der Charaktere, vor allem von Cath sehr gefallen. Sie wird immer offener, lernt Leute kennen und auch wenn ihr die Nähe von anderen am Anfang schwer fällt, wird es doch immer besser. 
Ich würde das Buch auf jeden Fall allen empfehlen, die sich selbst zu den eher introvertierten Menschen zählen würden. Es zeigt, dass es auch andere gibt, denen es so geht und die gleichen Gedanken haben. Außerdem zeigt das Buch auch, dass es überhaupt nicht schlimm ist so zu sein, weil eben jeder so ist wie er ist und genau dafür geliebt werden sollte.


Meine Lieblingszitate:
“Just... isn't giving up allowed sometimes? Isn't it okay to say, ‘This really hurts, so I’m going to stop trying’?”
“Underneath this veneer of slightly crazy and mildly socially retarded, I'm a complete disaster.”  
“I don’t trust anybody. Not anybody. And the more that I care about someone, the more sure I am they’re going to get tired of me and take off.”  


Fazit: 4 von 5 Sternen