Mord in Altötting

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usella an dallein Avatar

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Der Kriminalroman "Fastenopfer" von Anton Leiss-Huber umfasst 256 Seiten. Das Cover ist gelungen, allerdings ist der Titel fragwürdig. Es handelt sich nicht um ein Fastenopfer, sondern um ein Mordopfer während der Fastenzeit.

Max Kramer ermittelt trotz Faschings-Kater, Fehltritt mit der Staatsanwältin und der verbotenen Liebe zur Novizin Maria Evita. Die einzelnen Charaktere sind sehr unterschiedlich, jedoch fast ausschließlich langweilig. Die gewählten Überschriften der Kapitel sind das Interessanteste im Roman.

Gespickt mit bayrischem Humor und Dialekt ist es eine leicht zu lesende Krimikomödie. Allerdings fehlt mir die Spannung, die ich bei einem Krimi erwarte. Es ist der zweite Band einer vermutlich entstehenden Krimireihe, es ist aber nicht zwingend notwendig, den ersten Teil gelesen zu haben, um den zweiten zu verstehen.

Ich, als Krimi- und Thriller Fan, bin nicht überzeugt von diesem Kriminalroman. Wer es aber leicht und locker mag, wird wahrscheinlich Freude am Lesen dieses Romans haben.