keine heile Welt in Montana

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wenne Avatar

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Ein kleines Städtchen in Montana - und doch muss es sich mit Themen herumschlagen, die man so nicht erwartet hätte. Die Story beginnt mit der Ermordung des sowohl beliebten, aber genau so gefürchteten Radiomoderator Philipp Long, der bekannt dafür ist, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen wenn es um die Aufdeckung einer guten Story geht. Diese Leidenschaft scheint sein Leben zu bestimmen, denn seine Tochter Emma hat schon in ihrer Kindheit sein Tagebuch gefunden, wo er akribisch Aufzeichnungen über Bewohner seiner Stadt führt. An Motiven für seine Ermordung mangelt es also nicht. Doch auch seine Tochter Emma ist wegen ihrer Vergangenheit mit Lucy aus ihrem Leben geflohen und muss sich nun beim Begräbnis ihres Vaters der Vergangenheit stellen.
Als Ermittlerin lernen wir Macy Greely kennen, die in ihrer Polizeiarbeit aufgeht und als sympathische starke Frau gezeichnet wird.
Leider war der Band der erste rund um Macy, den ich gelesen habe. Dadurch fehlte mir Wissen um die Vergangenheit, auf die oft angespielt wird. Auch wenn das Buch ohne dieses Wissen gut zu lesen und spannend war, denke ich doch, dass die Figuren mehr Tiefe erhalten, wenn man ihre Geschichte kennt.