Typischer Skandinavienkrimi

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werliestsowas? Avatar

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Es ist schön, dass auch für Nichtkenner der Reihe die handelnden Personen nochmals ausführlich beschrieben werden. Wie man es von Skandinavienkrimis gewohnt ist, wird auch nicht an Gesellschaftskritik gespart.
Was bei mir ein ungutes Gefühl auslöst, sind die Rückblicke auf Andreis’ Kindheit in Bosnien. Ich hoffe doch sehr, diese dienen nicht dazu des Bösewichts’ Taten zu entschuldigen. Vermuten tue ich allerdings etwas anderes, sehr übles.
Stilistisch erinnert der Roman mich an Makells‘ Kriminalromane. Die Leseprobe finde ich noch nicht spannend, was aber dem Umstand geschuldet ist, dass die Protagonisten erst eingeführt werden müssen. Es bleibt abzuwarten wie es sich weiter entwickelt.
Als langjähriger Skandinavienurlauber muss einem das Cover einfach gefallen.