Außergewöhnliches Buch

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buecherwurm7 Avatar

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Das Buch "Frag mich, wie es für mich war" habe ich innerhalb von 1einhalb Stunden am Stück ausgelesen. Der Schreibstil des Romans ist sehr außergewöhnlich und so kann es auch vorkommen, dass auf einigen Seiten nicht viel Text enthalten ist. Ich persönlich habe solch einen Schreibstil noch nie gelesen und habe diesen etwas anderen Schreibstil interessant gefunden. Wobei ich finde, dass dieser Schreibstil eher für Teenager im Alter von 13- 15 Jahren geeignet ist. Ich als junge Erwachsene habe diesen Schreibstil dann doch nicht so toll gefunden und hat mich weniger angesprochen. In der Leseprobe war ich noch fasziniert aber nachdem ich das ganze Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass ich dieses Buch nicht wirklich toll finde. Es war klar mal etwas anders, aber noch einmal brauche ich so ein Buch nicht und ist auch eher für die jüngere Generation geeignet. Das Cover des Buches finde ich hingegen sehr schön und auch ansprechend. Die Geschichte selbst finde ich auch gut - In dem Buch geht es um Addie, die ungewollt schwanger wird und ihr Baby abtreibt. Addies große Leidenschaft ist das Laufen, sie ist Mitglied in einem Team oder besser gesagt sie war es. Sie gehört zu den besten Crossläuferinnen und liebt diesen Sport. Als sie ihr Baby abtreibt, muss sie einmal für das Training aussetzten, die Ärtzin meint es sei besser so. Addie verließ anschnließend das Team und behauptete sie sei aus dem Team geworfen worden. Sie verheimlichte es vor allen Menschen sogar ihren Eltern. Sie ging während der Zeit des Trainings in ein Cafe, dort traf sie auch ihre Konkurentin von früheren Wettkämpfen nämlich Juliane. Als Addies Freund Nick rausfindet, dass sie nicht mehr im Team ist, macht Nick mit Addie Schluss. Denn Nick fühlt sich hintergangen und angelogen von Addie. Nick war es auch, der die ganze Wahrheit mit dem rauswurf vom Sportteam ihren Eltern erzählt. Addie und Juliane verstehen sich inzwischen immer besser und küssen sich sogar. Addie muss ein Ethik-Projekt vorbereiten, sie weiß lange nicht welches Thema sie nehmen soll. Schwester Barbara will Liedenschaft- sie kann es haben, in Addies Notizbuch findet sich Addies ganze Geschichte. Im Ethik Unterricht nehmen sie auch das Thema Abtreibung durch. Eine Mitschülerin von Addie findet Abtreibung ganz schrecklich und äußert sich daraufhin immer zu Wort. In dem Buch kommt es so rüber, als würde es Addie meist kalt lassen, dass sie ein Baby abgetrieben hat. Nur an einer Stelle, hier wo Addie einen Abschiedbrief an ihr Baby im Himmel schreibt merkt man, dass es ihr im tiefsten Herzen auch leid tut. Sowos finde ich schade, denn man tötet einen Menschen, nur weil man in jungen Jahren es nicht lassen konnte Sex zu haben und nicht verhütet hat. Man sollte diese Entscheidung der Abtreibung gut überlegen und nicht wie Addie sofort die Schwangerschaft abbrechen. Natürlich war Addie viel zu jung und unreif für ein Baby, aber in dem Buch wird den jugendlichen Lesern zu keiner Vorsicht oder ähnlichem geraten und das finde ich schade. Somit gebe ich diesem Buch eine Bewertung von 3 Sternen.