Frühstück mit Sophie

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honigmond Avatar

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Zum Klappentext:


Louisa ist 28 und ihr Leben gleicht einem Bausparvertrag: geplant und geregelt, auf Jahrzehnte hinaus. Herrlich! Doch plötzlich setzt ihr Freund sie vor die Tür.

Zum Glück haben Sophie und Paul ein Zimmer frei. Aber in der WG der beiden Rentner geht es alles andere als ruhig zu. Cannabispflanzen auf dem Balkon, wilde Parties - Louisa versucht verzweifelt, ihren penibel strukturierten Alltag aufrechtzuerhalten. Am meisten nervt sie Ben von gegenüber, der sie nur noch „Stuffy Lou“ nennt und dummerweise verdammt sexy ist ...

Mein Leseeindruck:
Louisa hat mir sehr gut gefallen, sie hat jede Menge gute Eigenschaften von ihren Eltern mitbekommen und hat ihr Leben gut geplant und geregelt. Doch was nutzen einem Regeln und Pläne, wenn es letztlich doch anders kommt und so geschieht es auch. Ihr Freund hat keine Lust mehr auf sie und schmeisst sie kurzerhand aus seiner Wohnung. Auf der Suche nach einem Dach über den Kopf kommt sie bei Sophie und Paul unter. Doch bei den beiden, ein Rentnerehepaar, läuft alles es alles andere als nach Plan und sie versucht verzweifelt ihren strukturierten Plan aurechtzuerhalten. Und dann ist da noch der gutaussehende Ben von gegenüber. Sie fühlt sich von ihm sehr genervt, muss aber dennoch immer öfter an ihn denken? Lousia selbst wird in ihrem Verhalten immer lockerer und hängt nicht mehr so zwanghaft an ihren strengen Regeln und Strukturen und kann sich langsam mit den Lebensgewohnheiten von den beiden alten Leuten anfreunden. Mit viel Charme und Humor liest sich das Buch locker und flüssig. Man muss immer mal wieder schmunzeln und merkt am gar nicht, wie schnell man schon am Ende ist, obwohl es gut und gerne noch hätte weitergehen können. Dass es schon ein Fortsetzungsroman ist, habe ich beim Lesen nicht bemerkt.

Mein Fazit:
Ich kann das Buch als lockerleichte Sommerlektüre oder auch für den Urlaub nur empfehlen und vergebe daher auch 5 Sterne.