Eine Geschichte vom Heranwachsen und Älterwerden

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neselbarov Avatar

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Fünf Tage im Mai - Elisabeth R. Hager

Eine Familiengeschichte erzählt anhand von nur 5 Tagen

Zusammenfassung: Illy liebt ihren Urgrossvater Korbinian, Tat´ka - Väterchen, genannt abgöttisch. Ihre Beziehung zu ihm ist enger als zu ihren Eltern und man hat auch das Gefühl, weit aus liebe- und verständnisvoller - und zwar in beide Richtungen. Ihr Opa versteht sie und sie ihren Opa. Nur 5 Tage, zwischen denen teilweise Jahre liegen reichen der Autorin um eine ganze Familiengeschichte zu schreiben. Als Leser springt man ohne Probleme über die Jahre und findet sich immer sofort wieder in Illy´s Leben ein - ob es nun eine Erstkommunion mit Hindernissen, die erste grosse Liebe oder der Erste Kontakt mit den negativen Seiten des Lebens - Drogen, Tod, Liebeskummer, Trauer. Ihr Opa ist immer ein Fels in der Brandung auch wenn das Alter nach und nach immer stärker an ihm nagt.

Fazit: Gefühlvoll, einfallsreich, überraschend und einfach nur unendlich sensibel schreibt die Autorin über Illy und ihren Urgrossvater, über die Familie, das Heranwachsen und das Älterwerden und wie wichtig die Familie im Leben ist.