Ergreifende Thematik

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buechermensch Avatar

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Das Buchcover finde ich sehr schön gestaltet, es ist bunt und versprüht Freude. Der Titel ist ebenfalls ansprechend und ich hätte das Buch in einer Buchhandlung definitiv in die Hand genommen und den Klappentext gelesen. Obwohl die abgebildete Person vorne auf dem Cover sehr klein dargestellt wird, erkennt man gut, dass sie nur ein Bein hat. Wodurch gleich ein wesentlicher Aspekt aufgegriffen wird, der dann auch im Klappentext zum Tragen kommt. Besonders finde ich hierbei auch die Parallele zur Autorin und ich bewundere ihren Mut, darüber zu schreiben, denn sicherlich werden dem Leser viele Erfahrungen, die sie gemacht hat bzw. vielleicht sogar machen musste, durch Heidi näher gebracht.
Die Leseprobe ist relativ kurz, dennoch macht sie Lust auf mehr! Heidi und Maud sind ein eingespieltes Team, sehr authentisch und liebenswert, das spürt man. Die beiden tun sich gut und lernen sicherlich viel voneinander. Jack kann ich noch nicht so richtig einordnen, da fehlen mir noch einige Informationen. Was aber bereits auf diesen wenigen Seiten deutlich wird, ist, wie wichtig der Perspektivwechsel ist. Erst nachdem Jack einmal im Rollstuhl saß, bekommt er ein Gespür dafür, was das bedeutet. Ich hoffe auf mehr solcher nachdenklichen Begegnungen.