Wenn das Leben plötzlich Kopf steht...

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manur. Avatar

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Madeleine ist Mitte 40, Mutter eines Teenäger-Mädchens und glückliche Haus- wie Ehefrau von Brady - und sie hat Selbstmord begangen. Als Kleber, der die Familie zusammenhielt und das Leben der kleinen Familie managte, bedeutet das, dass nun das Leben von Tochter und Mann völlig auf dem Kopf steht. Wie geht man damit um, dass die eigene Frau und Mutter einer 16-jährigen plötzlich vom Dach einer Bibliothek springt? Doch Maddy wäre nicht Maddy, wenn sie nicht aus dem Jenseits das Leben von Mann und Kind wieder in die richtigen Bahnen lenken würde und so macht sie sich auf die Suche nach einer neuen Frau für Brady und einer Stiefmutter für ihre Tochter Eve. Ob ihre Wunsch-Kandidatin Rory sich gut macht?


Mir hat die Leseprobe auf Anhieb super gut gefallen. Die lockere Sprache lässt einen schnell Zugang zum Text und zur Handlung finden und auch die direkte Art der Figuren gefällt mir besonders gut und ist erfrischend zu lesen. Anstatt geheimnisvoll zu tun und in Rätseln zu sprechen geht es hier direkt auf den Punkt - toll! Sehr schön ist es auch, dass aus mehreren Perspektiven geschrieben wird und somit ein Einblick in die Innenwelt der Figuren möglich ist, was der ganzen Handlung eine viel größere Tiefe verleiht und auch dem Leser ermöglicht, besser in die emotionalen Abgründe der Figuren einzutauchen. Abby Fabiaschi versteht es, die traurige Thematik ihres Romans mit gekonnten Witzen und der gewissen Prise Humor zu durchbrechen, um so der Handlung die Schwere zu nehmen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie Maddy es aus dem Jenseits schafft, das Leben ihrer Familie wieder auf Spur zu bringen!