Theresa ist 38, Apothekerin,

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lorbeerchen Avatar

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Theresa ist 38, Apothekerin, und frischer Single. Sie ist auf dem Weg nach Südafrika um ihre Freundin Hanna zu besuchen, sieben Tage Urlaub, sieben Tage Entspannung. Nachdem sich ihr Ex als Flop erwiesen hat, gibt sie sich nun wieder den Schwärmereien ihres Traummannes hin.

Das himmlische Team Meeting, bestehend aus Jesus, Maria, Petrus, Gabriel, Adam und Eva. Adam und Eva haben mal wieder einen ausgewachsenen Ehestreit. Während des Wortgefechts stellt Eva die These auf, dass Frauen ein Leben lang glücklich mit einem Mann sein können, wenn dieser nur die richtigen Eigenschaften hat. Adam hält dagegen und schon ist eine Wette geboren. Der arbeitslose Engel Raphael wird mit den Traummann Eigenschaften von Theresa ausgestattet und auf die Erde geschickt.

 

Heike Wanner stellt sich und uns LeserInnen in Für immer und eh nicht die entscheidende Frage: Kann eine Frau nur mit ihrem perfekten Traummann glücklich werden? Oder bleibt am Ende nur der Traum von dem Mann übrig?

 

Selten habe ich so ein lustiges Buch gelesen, ich habe mich im wahrsten Sinne des Wortes himmlisch amüsiert. Es verging wirklich kaum eine Seite ohne dass ich in schallendes Gelächter ausbrach. So beginnt es direkt mit einem himmlischen Prolog, der alles andere als ernst genommen werden darf. Und die Tatsache, dass mir recht schnell klar wurde wie das Ende aussehen wird  hat mein Lesevergnügen nicht geschmälert. Denn wie heißt es so schön Der Weg ist das Ziel und hier war der Weg einfach grandios witzig. Letztendlich hat einfach alles zusammengepasst.

 

Die Charaktere sind durch die Bank weg sympathisch. Theresa ist eine Frau, die eigentlich mit beiden Beinen im Leben steht, durch ihre Erfahrung mit ihrem Ex aber ins wanken gerät. Sie ist für mich der Typ Beste Freundin durch dick und dünn. Raphael merkt man an, dass er sich erst noch an das Menschsein gewöhnen muss. Er ist ziemlich unbeholfen, macht so einiges falsch und immer wieder wird es ihm verziehen, weil er ja so traumhaft ist. Toll. Sowohl Theresa, als auch Raphael tappen in jedes Fettnäpfchen, egal wie groß es ist. Und bei Theresas Eltern habe ich erschreckende Parallelen zu meinen entdeckt, ein Papa der auf Teufel komm raus Beschäftigung sucht und eine Mama, die immer und überall mit ihren mehr oder weniger hilfreichen (Männer) Ratschlägen daherkommt, das hat natürlich wieder für Lacher gesorgt.

 

Fazit

Ein leichter, seichter aber umwerfend witziger Frauen Roman über die Liebe, das Glücklichsein und den Mann, der gar nicht so perfekt sein muss. Für immer und eh nicht hat mir ein paar schöne Stunden der Entspannung und zum Abschalten beschert.