Wie perfekt darf ein Mann sein?

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gurke2010 Avatar

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Der Roman befasst sich mit Problemen, denen sich jede Frau schon einmal gegenüber stellen musste – denn hört man auf sein Herz oder doch lieber auf den Verstand?

Bei dem Prolog finden wir uns im Himmel gemeinsam mit Jesus, Adam&Eva, Petrus, Gabriel und Maria wieder, die über die Situation der Erde, mit ihrer sinkenden Bevölkerung debattieren und so kommen sie zu dem Schluss, dass sie eine Wette abschließen wollen, um herauszufinden, ob man mit dem perfekten Partner glücklich und zufrieden sein kann oder ob das nur ein Mythos ist.
Als Testperson auf der Erde wird die Mitdreißigerin Theresa ausgewählt, die klare Vorstellungen von ihrem Traummann hat und vor elf Monaten von ihrem Verlobten betrogen wurde.
Der ihr zugeteilte Traummann ist ein - zur Zeit - arbeitsloser Schutzengel, Raphael, der Theresa auf der Erde jeden Wunsch von den Augen ablesen soll.

Heike Wanner gelingt es durch den fantasievollen Einstieg in das Buch sofort ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und so ist die Neugierde sofort entfacht für das himmlische Projekt.
Der Schreibstil ist, wie für einen Frauenroman typisch, locker und leicht mit genügend humorvollen Szenen.
Die Protagonistin besticht durch ihre herrlich normale Art und macht es uns dadurch leicht uns in sie hineinzuversetzen!
Bei einem Buch aus diesem Genre ist mir besonders wichtig, dass der Roman nicht zu klischeehaft oder kitschig wird und die Autorin schafft eine gute Balance!
Der Schluss ist natürlich nicht ganz überraschend, aber trotzdem macht es Spaß die Entwicklung von Theresa und ihre Entscheidungen zu beobachten.

„Für immer und eh nicht“ ist sowohl für Frauen geeignet, die noch auf die Suche nach ihrem Traummann sind, um durch Theresas Probleme nicht den Mut zu verlieren und gleichzeitig für glücklich verliebte eine schöne Lektüre, weil man dadurch den Partner noch einmal mehr zu schätzen weiß und über kleine Fehler liebend gerne hinweg sieht! :-)