Fesselnd von Anfang bis zum Ende

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reinerb Avatar

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Als Kriminalkommissar Ewert Grens von einem Bewohner des Hauses in der Dalagatan 74 zur Wohnung Nr. 1301 im 3. Stock gerufen wird, fällt ihm sofort dieser penetrante Geruch und lautes Kinderfernsehprogramm auf. Der Schock, als ein kleines Mädchen ihm die Wohnung der Familie Lilaj öffnet. Vater Mirza, Mutter Dielbza, Bruder Eliot und Schwester Julia wurden mit Schüssen in den Kopf getötet. Nur die Kleine Zana hat überlebt. Als er 17 Jahre später zu einem Einbruch in der gleichen Wohnung kommt, weiß er, dass die damals 5-jährige Zana in Lebensgefahr schwebt.
Piet Hoffmann, der eigentlich nach jahrelanger Flucht mit seiner Frau und den drei Kindern ein ruhiges Leben führen wollte, wird erpresst. Er soll durch einen Bandenkrieg das Waffengeschäft anleiern. Sonst stirbt seine Familie.

Es hat eine Weile gedauert, bis sich die beiden Erzählstränge um Ewert Grens und Piet Hoffmann zu einer Geschichte, in der die beiden nun als Partner agieren müssen.
Zwei so unterschiedliche Typen. Zum einen Kriminalkommissar Ewert Grens dem nach über 40 Jahren im Polizeidienst in ½ Jahr der Ruhestand droht. Ihm, der Einzelgänger. Zum anderen Piet Hoffmann, ein Mann, der seine Familie über alles liebt und der vor illegalen Mitteln nicht zurückschreckt.
Diese beiden Männer dominieren die Geschichte. Aber auch die anderen Personen sind sehr gut vorstellbar beschrieben. Hier habe ich besonders Hugo, den älteren Sohn von Hoffmann direkt ins Herz geschlossen.

Eine super spannende Geschichte, die mich ab der ersten Seite sehr gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Die Spannung ist sehr konstant von Anfang bis zum Ende.
Eine Geschichte, die mich schockiert, gefesselt, berührt und sehr aufgewühlt hat. Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Gemüter.
Ein Tolles Buch das mich von Anfang bis zum Ende gefesselt hat.