Der etwas andere Erziehungsratgeber

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In Lelords neuesten Roman um den freundlichen Psychiater Hector spielt Hectors Sohn Petit Hector die Hauptrolle. Der kleine Hector setzt sich mit den großen Fragen des Lebens auseinander und findet im Gespräch mit Mutter Clara und Vater Hector viele Antworten. Die Geschehnisse in der Schule und drum herum sind ein Thema; sowohl was das Lernen angeht (Lernen erscheint Petit Hectors Mutter ganz besonders wichtig) als auch was die zwischenmenschlichen Beziehungen betrifft (das Miteinander steht für Petit Hectors Vater im Mittelpunkt). Zuweilen sind seinen Eltern nicht einer Meinung und diskutieren ihre unterschiedlichen Standpunkte. Auch dies ist eine Lektion, die Petit Hector lernt.

Erzählt wird aus der Sicht von Petit Hector, der Schreibstil ist dementsprechend einfach zu lesen. In der deutschen Übersetzung blieb das Lokalkolorit erhalten, so nennt Petit Hector seine Mama Mamam. Am Ende jedes Kapitels hält Petit Hector die Hauptaussagen zu einem Thema in eigenen Worten in seinem Notizheft fest. Teilweise regen gerade diese Umformulierungen zum Nachdenken an.

Es handelt sich nicht um ein Kinderbuch, bietet aber Erwachsenen und besonders Eltern junger Kinder wertvolle Anregungen.

Als Fazit bleibt mir nur zu bemerken: Ich bin und bleibe ein großer Hector-Fan!