Fängt gut an, lässt aber nach...

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schwarzesschaf Avatar

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Die ersten Seiten haben mir wirklich gut gefallen, Anette war mir gleich sympathisch und ich war gespannt, mehr von ihr zu erfahren.
Die Grundidee, die Erfüllung ihrer Lebenswünsche zu einem späteren Zeitpunkt als gedacht, ist nicht neu, wirkte hier aber zu Beginn gut umgesetzt.

Ich hatte allerdings Schwierigkeiten, der Handlung gespannt zu folgen, es plätscherte nach den ersten 50-100 Seiten eher vor sich hin und einen richtigen Spannungsbogen konnte ich nicht erkennen.
Anette trifft natürlich einen heißen, jüngeren Kerl, in den sie sich verliebt, aber ich konnte nicht nachvollziehen, wieso der Funke eigentlich übergesprungen ist - vor allem nicht von seiner Seite aus. Leider wurde Lukas zwar als sehr anziehend beschrieben, aber seine Perspektive wurde vernachlässigt.

Tja, also irgendwie fehlte mir das gewisse Extra...man konnte das Buch gut lesen, aber gefesselt hat es mich bei Weitem nicht. Es fiel mir schwer, mich schon nach wenigen Tagen an die Handlung oder die Charaktere zu erinnern, das ist immer ein schlechtes Zeichen.

Trotzdem werde ich der Autorin noch eine Chance geben, den Schreibstil fand ich recht angenehm zu lesen.