Getrübte bayrische Idylle

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angela.bücherwurm Avatar

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Das bayrische Landshut versinkt regelrecht im Wasser. Regenfluten haben dazu geführt, dass ein Damm gebrochen ist. Alles ist überschwemmt, die Stromversorgung ist unterbrochen, es herrscht Ausnahmezustand. Mitten in diesem Chaos erreicht die Kripo dieser ansonsten eher ruhigen und idyllischen Stadt ein Notruf. Dieser führt die Hauptkommissare Peter Bernward und Flora Sander in ein stadtbekanntes Bordell. Hier finden sie die Leiche des  bekannten und skandalumwitterten Bauunternehmers Hannes Waltz.

Was ist hier passiert? Hat eine der hier beschäftigten “ Damen “ etwas gesehen oder gehört?

Dies ist der zweite Fall für Peter Bernward und seine Kollegin Flora Sander. Zwischen den beiden herrscht gerade eine ziemlich frostige Stimmung, da es private Differenzen gibt. Peter kann mit der Situation offenbar nicht besonders gut umgehen. Und zu allem Überfluss wird ihm dieser neue Fall – laut Klappentext – auch noch entzogen.

Diese Leseprobe macht Lust auf mehr. Anschaulich und lebendig wird die Ausgangssituation geschildert und gleichzeitig ein grober Überblick über bereits Vergangenes - insbesondere in Hinblick auf die Beziehung zwischen Peter und Flora - geschaffen, so dass ich denke, man kann diesen zweiten Fall auch ganz gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen.

Der Einstieg macht neugierig, neugierig darauf, was vorgefallen ist, neugierig auf die Rolle der Eliska Sládek, neugierig auf die Entwicklung hinsichtlich der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Es scheint sich hier um einen dieser eher ruhigeren Krimis zu handeln, bei denen neben der spannenden Auflösung des Falles auch das Umfeld und die persönlichen Belange der Hauptprotagonisten eine große und interessante Rolle spielt.

Da ich diese Art von Krimis schätze, würde ich das Buch gerne komplett lesen.