Die Zeit zwischen Nacht und Tag

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bouquineur Avatar

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Peter Prange wagt sich mit seinem neuen Roman auf ein ungewohntes Terrain. Basis bildet zwar eine Liebesgeschichte, aber die hat schon fast etwas Unwirkliches, wirkt wie ein Traum, auf der Schwelle zwischen Tag und Nacht oder wie in der Phase zwischen Tiefschlaf und Aufwachen. Die Zeit, in der alles möglich scheint, ganz eigene Welten entstehen, nicht so wirklich real erscheint und bei der man sich im Anschluss fragt, ob man das nicht doch alles nur geträumt hat.

Zwei Menschen, die eigentlich völlig unterschiedlich sind, die aber in der Liebe zur Kunst vereint sind, lernen sich in einer völlig bizarren Situation kennen und haben sofort einen Draht zueiander. Während sie von Beginn eher eine körperliche Beziehung anstrebt, hat er sich gerade von dieser Art Beziehung verabschiedet. Was folgt ist wie ein Tanz, ein vorsichtiges Abtasten, ein Ausloten des anderen und ein Erkennen, dass man den einzig wahren Menschen für sich gefunden hat.

Man darf gespannt sein, wie sich diese Beziehung entwickelt und welchen gemeinsamen Weg die beiden Protagonisten einschlagen. Es wird garantiert ein ungewöhnlicher Weg sein, den ein klassisches Zusammenleben kann man sich für die beiden kaum vorstellen.

Ich glaube, dass Peter Pranges Himmelsdiebe die Fantasie des Lesers beflügeln wird, ihn mitnehmen wird auf eine Reise durch ein abenteuerliches Leben auf den Wegen der Kunst, der Liebe und des Schmerzes. Mich haben diese wenigen Seiten bereits beflügelt und völlig für das Buch eingenommen.