Düster und spannend

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helga Avatar

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Das „Vorspiel“ enthüllt schon sehr viel Grauen, man spürt es förmlich, ohne dass man es zuordnen kann. Der Mann im Wohnwagen, der in ewiger Angst lebt und der Beobachter, der ihn endlich gefunden hat. Obwohl ich noch nicht weiß, worum es geht, hat mich dieser Prolog schon sehr gefangen genommen.

Dann beginnt die Rückblende ebenso spannend mit dem toten Hauptkommissar im Rotlichtviertel. Der Leiter Jörg Albrecht wird schon sehr gut beschrieben. Ex-Frau, zwei Kinder und er selbst kommt mir auch etwas schwermütig vor. Bin gespannt, was es mit dem toten Hauptkommissar auf sich hat und wer seine Begleitung war? Und dann taucht da ja auch noch eine Erinnerung bei Jörg Albrecht auf, hat das mit diesem Mord zu tun?

Teilweise wird aus der Ich-Perspektive erzählt, ich glaube es ist aus der Sicht der Kollegin Hannah Friedrichs. Alles sehr düster und spannend, aber es lässt sich flüssig lesen und ich bin schon neugierig, wie es zu dem Mann im Wohnwagen kommt. Ich vermute es handelt sich um Jörg Albrecht, aber was ist da alles passiert? Ein sehr außergewöhnlicher Thriller.