Ich. Bin. So. Glücklich.

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eule90 Avatar

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Ani FaNelli lebt in New York, arbeitet bei einer rennomierten Frauenzeitschrift und ist mit einem reichen Mann verlobt. Das Alles, obwohl sie eigentlich aus einfachen Verhältnissen kommt. Eigentlich ein Leben, wie es sich viele Frauen wünschen würden. Doch Ani ist nicht so glücklich, wie sie wirkt. Es kostet sie viel Kraft so zu sein, wie die High Society es von ihr verlangt.
Und dann ist da noch ihre Vergangenheit, die sie wieder einholt und zu Streit mit ihrem Verlobten führt.

Das Cover des Buches hat mich sofort überzeugt. Die schwarze, etwas hervorgehobene Rose strahlt etwas unheimliches aus und macht den Leser neugierig, welches Geheimnis Ani mit sich herumträgt. Auch von der Haptik ist das Buch sehr ansprechend. Der samtige Einband ist sehr angenehm anzufassen.
Was den Inhalt des Buches angeht, bin ich leider sehr enttäuscht. Im Klappentext wir auf Anis "dunkles, brutales Geheimnis" hingewiesen. Die Autorin versucht die Spannung aufzubauen und umschreibt das Geheimnis sehr lange. Bei mir ist dabei leider keine Spannung aufgekommen. Das lag vor allen Dingen daran, dass sie ständig zwischen der Gegenwart und Anis Schulzeit wechselte. Auch mitten im Kapitel. Das machte es häufig schwierig, dem Verlauf zu folgen und sich zurechtzufinden, in welcher Zeit gerade erzählt wird.
Noch mehr gestört hat mich, dass der Name der Protagonistin ständig anders geschrieben wurde, ich aber keine Erklärung dafür bekam. Mal war es TifAni FaNelli, dann wieder Tifani FaNelli oder Tifani Fanelli. Konnte sich die Autorin nicht für eine Schreibweise eintscheiden? Ist es den Korrekturlesern nicht aufgefallen? Die scheinen eh nur flüchtig gelesen zu haben oder warum hat einer der Kommissare in einem Absatz zwei verschiedene Namen? Noch schlimmer: Warum isst Arthur Eis und als er den Löffel ableckt "zog er das ganze Fleisch vom Knochen"?!. Fehler in Büchern sind kein Problem für mich. Es kann immer etwas übersehen werden. Aber Dinge wie das letzte Beispiel sind so gravierend, da erwarte ich, dass sie auffallen. Es stört mich als Leser wenn ich durch solche groben Fehler das Gefühl bekomme, dem Autor war es egal, wie das Buch in den Druck geht. Bei einer eh schon so flachen Geschichte wie dieser führt dies dazu, dass ich ein Buch nicht zuende lesen würde (wäre es kein Rezensionsexemplar).
Somit leider ein Buch, welches im Klappentext viel verspricht aber nur wenig hält. Ich würde es niemandem empfehlen.