Toller Entwicklungsroman

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fredda Avatar

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Leila ist ein junges Mädchen, das sehr zurückgezogen lebt. In der Vergangenheit war sie hauptsächlich für ihre schwerkranke Mutter da, zu der sie eine sehr enge und liebevolle Beziehung hatte. Selbst die Schule wurde da nebensächlich. Nach dem Tod der Mutter nimmt Leila einen Computerjob an, bei dem sie auch kaum das Haus verlassen muss. Freunde und Verwandte hat sie nicht, der Computer ist ihre einzige "Bezugsperson". Da dauert es nicht lange, bis sie in die Gemeinschaft eines Philosophieforums findet und sie ist stolz darauf, von dessen "Erfinder" zu einem Treffen im real life gebeten zu werden...
Von hier an entspinnt sich eine sehr interessante Geschichte. Was wäre, wenn jemand aus dem Leben scheidet, ohne dass seine Lieben es merken und deswegen traurig wären. Wenn derjenige immer noch alle über sein Leben auf dem Laufenden hält? Leila lernt Tess kennen und macht genau das, sie führt Tess' Leben weiter. Doch irgendwann hat sie selbst kein Leben mehr....
das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist ein sehr interessanter Ansatz. Am Ende war ich froh über die Entwicklung, die Leila nimmt und auch die letzten 2 Seiten brachten noch mal eine sehr überraschenden Möglichkeit...